Recht herzlichen Dank

Der Elferrat Ubstadt und seine Aktiven zeigten unter dem Motto

  Im Geisterschloss schlägt`s Mitternacht ,

         Esel und Geister sind erwacht 

ein abwechslungsreiches unterhaltsames Programm

 

Wir , die Fastnachtsgesellschaft Elferrat Ubstadt bedanken uns bei allen Aktiven und Helfern vor, hinter und auf der Bühne ,sowie bei allen Sponsoren, die mit Geld- und Sachspenden die Kampagne unterstützen. Herzlichen Dank .

Große Prunksitzung 2019 Bericht BNN

Mit freundlicher Genehmigung der BNN   -  Bericht von Monika Eisele

Von wegen geisterhafte Stille oder Grabesruhe – im Geisterschloss des Ubstadter Elferrats ging es fröhlich und laut, mitunter auch bunt und schrill zu. Nächtliche Schauergestalten, Team-, Wein- und Freigeister, aber auch Fein- und Quälgeister sowie mancherlei Getier hatte sich versammelt und feierte mit einem gut gelaunten Publikum die Geisterstunde(n).

Beste Unterhaltung und gute Stimmung war bei den einfallsreich choreografierten Garde- und Showtänzen garantiert. Ihren Abschied nach acht Jahren als Zwillingstanzmariechen nahmen Anika und Sarah Kempf, aber erst nachdem sie dem hohen Haus nochmals ihr tänzerisches und akrobatisches Können demonstriert hatten. Und das Auditorium verlangte prompt nach einer Zugabe. Davon sollte es im Laufe des Abends noch mehrere geben. Denn schon wartete eine wilde Horde zappliger Spinnen, dargeboten von den Tanzmäusen, auf ihren Spinnenball. Zu den Klängen von ACDC und dem Time Warp brachten sie dazu sogar eine wahre Riesenspinne auf die Bühne. „Kein Traum, aber traumhaft schön“, die Geisterbräute der Minigarde begeisterten den Geist von Sitzungspräsident Richard Niederbühl ganz offensichtlich. Den Generationenkonflikt lösten die Vampirdamen der Piccologarde rein tänzerisch und zeigten, dass sie außer den ewig gleichen Tänzen von anno dazumal auch fetzig können. Und auch eine Premiere gab es zu feiern: das Männerballett der Eselhopfer mutiert elegant und schwungvoll von Wächtern der Nacht zu deren Zombie-Schrecken.

Dass man in Ubstadt feiern kann, hatte auch das Ensemble der Rocky Horror Picture Show vernommen. Angeführt von Frank-N-Furter (Uli Strauch) zeigten sich die schrillen Figuren unbeeindruckt von spießigen Anfeindungen der Vergangenheit und frönten ihrer Leidenschaft. „100 Prozent Musik auf zwei Quadratmeter“, so Niederbühl, und Songs zum Mitsingen gabs von den Kraichgauboys. Und spätestens bei Peter Schillings „Völlig losgelöst“ hob auch das Publikum mit ab. Etwas mehr Platz brauchten die Musiker der Hardtseegugga, die dem Publikum vor der Pause noch einiges an Hitze mit auf den Weg gaben. In einem ganz eigenen Sketch-Musical begleitete der Elferrat eine arme Seele auf der Suche nach dem ewigen Frieden auf die Bühne. Nicht ohne dazu illustre Gäste wie den Vampir-Grafen Krolock oder Frankensteins Monster zu laden. Und bei den Klängen aus dem Untergrund der Pariser Oper, gesungen von Claudia Wilkes und Udo Martin, dürfte es selbst abgehärteten Gruselfans den wohligen Schauer einer Gänsehaut den Rücken hoch und wieder runter gejagt haben.

Aber selbst in einem Geisterschloss bleiben die beliebten Grabenkämpfe zwischen Frau und Mann, oder umgekehrt, nicht aus. So berichtete Jonny, alias Andre Konrad, von seiner schweren Kindheit, pubertären Nöten, elektrischen Hilfsmitteln und der Ehe mit Gerda. Ganz und gar nicht auf den Mund gefallen, gab Hausmeister Emil Schneider seiner Elsbeth ordentlich Contra. Ganz andere Sorgen plagten dagegen einen Patienten der Frau Doktor Feuerstein. Die versprochene Wunderbehandlung mit der Wunderbox wollte einfach nicht die gewünschte Wirkung zeigen. Schließlich weihte Miss Sofia das interessiert lauschende Auditorium noch in das Geheimnis ein, wie aus Winterspeck Frühlingsrollen werden und dass eine robuste Figur nur durch eiserne Disziplin - „da muss man halt abends was essen“ – zu erlangen sei.

Nach so viel Tanz, Show und Musik hatten sämtliche Nachtwesen Gefallen an den lebhaften Umtrieben gefunden und wollten noch lange nicht zurück ins Dunkel. mele

 

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